Der politische Widerstand gegen den ePerso scheint leider auch nicht mehr existent zu sein – danke FDP ihr habt eure 5-X % wirklich verdient!
Im März sah es noch so aus, als sei der sogenannte neue Personalausweis unter Umständen aufzuhalten. Zumindest ließen sich Abgeordnete der FDP-Fraktion mit entsprechenden Plänen zitieren. Dazu aber wird es nicht kommen.
Die Menschen liefen Gefahr, dass ihre Daten unbefugt ausgelesen und ihre Identität missbraucht würde. “Zudem besteht keine Notwendigkeit, biometrische Merkmale in den Ausweis aufzunehmen.”
Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Christian Ahrend, forderte damals, der Staat müsse sich bei seiner Datensammelwut zurücknehmen und deshalb die Entscheidung für den Ausweis korrigieren.
Quelle: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-06/personalausweis-widerstand
Artikel: Überwachung von Arbeitnehmern
Bundesinnenminister Thomas de Maizière macht da weiter, wo Wolfgang aufgehört hat. Das ein-schuh-fuer-schaeuble.de sich jedoch umbenennt, ist fraglich: Zu viele Sonderzeichen im Nachname. Trotzdem ein Arbeitsstiefel für de Maizière!
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,692178,00.html
Die rein private Regulierung des Online-Datenverkehrs hält Innenminister de Maizière nicht für ausreichend. Bei einem Besuch in Washington sprach er sich für ein Datenschutzabkommen zwischen Europa und den USA aus – und kündigte eine engere Zusammenarbeit mit dem FBI an.
Thomas de Maizière ist mit einem vollen Terminkalender nach Washington gereist. Er traf sich mit Justizminister Eric Holder, US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano, Finanzminister Timothy Geithner und Richtern am Supreme Court, dem Obersten Gerichtshof. Sein Thema: Sicherheit im Internet.
Bei dem Besuch in Übersee äußerte sich der Bundesinnenminister nachdenklich über die Rolle des Staates im Netz. Zu dem Umstand, dass derzeit weitgehend private Einrichtungen das Internet kontrollieren, sagte er: “Das wird keine ausreichende Antwort für die Zukunft sein”. Bislang greife der Staat erst dann ein, wenn es im Internet kriminell wird.
Es werde in der Zukunft, so de Maizière, aber um Datensicherheit im Netz gehen, nicht nur um Datenschutz – also um das Grundvertrauen der Bürger, dass E-Mails oder Online-Überweisungen generell sicher seien.
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Die öffentlich diskutierte angebliche Alternative zwischen dem Löschen und Sperren von kinderpornografischen Seiten gibt es im Grunde gar nicht”, sagte er. “Beides muss möglich sein. Beides wirkt nicht absolut. Insofern wollen und müssen wir noch nachbessern.”
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,692178,00.html
Ich bin ja der Meinung, dass es diese schon gibt!
Aktionsplan für die europäische Innen- und Sicherheitspolitik weiter im Zeichen des Antiterrorkampfes
Kurz vor dem morgen beginnenden regulären EU-Innenministertreffen in Luxemburg hat die EU-Kommission gestern ihren lange erwarteten Vorschlag zur Ausgestaltung des “Stockholmer Programms” umrissen. Der
Aktionsplan konkretisiert die bislang nur als Absichtserklärungen festgelegten Inhalte des neuen Mehrjahresprogramms hinsichtlich des erwarteten Zeitplans. Wann der Entwurf verabschiedet wird ist indes unklar.
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32488/1.html
Auf der Anti-Terror-Wunschliste stehen:


http://www.grabsteinschubser.de/2009/07/25/picknick-verboten/
In manchen Städten werden LAN-Parties verboten, weil dort Amokläufer ausgebildet würden, in Gießen werden Gothic-Veranstaltungen verboten, weil die Musik “menschenverachtend” sei, und in Braunschweig werden Flashmobs verboten, weil Picknick die öffentliche Ordnung gefährde.
“Berlin – Er predigt den Hass gegen Andersgläubige, ganz besonders gegen die Schiiten. Und er steht sogar unter Terrorismus-Verdacht. Trotzdem durfte sich Hass-Prediger Ibn Jebreen in Berlin behandeln lassen, bekam hier sogar Polizeischutz.
Der greise Abdallah Ibn Jibreen gilt als führender Gelehrter Saudi-Arabiens und enger Vertrauter des Königshauses. Obwohl er unaufhörlich gegen die schiitische Minderheit hetzt. Seine Rechtsgutachten sollen laut “Spiegel-Online” junge Saudis zu Selbstmord-Attentaten im Irak angestiftet haben. Ein Exil-Iraker hat ihn deshalb in Deutschland angezeigt.
Allerdings bisher ohne Folgen. Völlig unbehelligt konnte Ibn Jibreen im Mai nach Berlin reisen – mit seinem französischen Schengen-Visum. Der alte Mann ist schwer herzkrank, ließ sich hier in der Charité behandeln. Nach der Anzeige erhielt er sogar polizeilichen Personenschutz in der Klinik.
Offenbar mit Wissen des Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble (CDU): Der soll bei einem Gespräch mit Prinz Naif in Riad versichert haben, um die körperliche Unversehrtheit Ibn Jibreens brauche man sich keine Sorgen machen. Das berichteten jedenfalls Delegationskreise.”
Berliner Kurier, 06.06.2009
So sieht also der “Kampf gegen den internationalen Terrorismus” aus?