Bewertungen und Social Plugins im Allgemeinen sowie der “Gefällt-mir-”Button von Facebook im Besonderen sind bei Blogbetreibern äußerst beliebt. Aber Vorsicht: Webseitenbetreiber müssen ihre Nutzer über den Einsatz der Plugins in den Datenschutzhinweisen informieren. Dieser Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Thomas Helbing erläutert, worauf Sie achten müssen.
…
http://www.drweb.de/magazin/facebook-social-plugins-einbinden-vorsicht-datenschutz/#more
Warum nur 300 000€ ?
http://futurezone.orf.at/stories/1652990/
Die Hamburger Datenschutzbehörde leitet ein Bußgeldverfahren gegen Facebook ein. Denn die “Friend Finder”-Funktion des Sozialen Netzwerks verstößt gegen das deutsche Datenschutzrecht. Facebook drohen nun bis zu 300.000 Euro Bußgeld.
…
Abgleich von Mail-Adressen
Der Social-Network-Dienst bietet über “Friend Finder” seinen Mitgliedern an, alle E-Mail-Kontakte an Facebook zu übertragen, um somit Freunde auf Facebook schneller ausfindig machen zu können. Damit weiß Facebook nicht nur, welche E-Mail-Kontakte das Mitglied pflegt. Es kann auch im Umkehrschluss herausfinden, über welche Facebook-Kontakte Nichtmitglieder verfügen.
…
Wir zeigen Ihnen die aktuellsten Gefahren für Ihre Privatsphäre. Das Spektrum reicht von den sozialen Netzwerken bis zu neuen Werbestrategien, die Ihnen Werbung passend zu Ihrem aktuellen Aufenthaltsort auf das Handy schickt.
Es geht um die Handy-Apps und den Kontaktesync
Download:
http://medien.wdr.de/download/1275667200/angeklickt/
wdr_fernsehen_angeklickt_20100604.mp4
Link:
http://www.wdr.de/tv/aks/sendungsbeitraege/2010/kw22/0604/angeklickt.jsp
Auf Klicksave.de gibt es gute Infos für Kinder, Eltern und Lehrer zu den Themen Datenschutz, Sozialen Netzen und Abzocke im Internet.
Nur anmelden würde ich mich bei denen nicht
Über klicksafe
Im Bereich “Über klicksafe” stellt sich die Initiative vor. Seit 2004 setzt klicksafe in Deutschland den Auftrag der Europäischen Kommission um, Internetnutzern die kompetente und kritische Nutzung von Internet und Neuen Medien zu vermitteln und ein Bewusstsein für problematische Bereiche dieser Angebote zu schaffen. Dies geschieht, neben der Information über Themen sowie durch Materialien und Schulungen z.B. für Lehrer, auch über die Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern in Deutschland und auf europäischer Ebene, über eine breit angelegte öffentliche Kampagne sowie durch die Beteiligung am jährlich stattfindenden internationalen Safer Internet Day.
Nachdem Dispora einen Hype ausgelöst hat, wurde jetzt Appleseed reanimiert:
http://www.golem.de/1006/75525.html
Michael Chisari hat sein Open-Source-Projekt Appleseed wiederbelebt, nachdem der Neuling Diaspora solche Aufmerksamkeit erfuhr. Ausgelöst durch die Probleme und Dominanz von Facebook wächst das Interesse an sicheren und dezentralen sozialen Netzwerken.
…
Vorwort:
Bis vor wenigen Tagen hatte ich ein Problem. Mein Problem beim Surfen lautete Facebook. Seit der Einführung des “Like” Buttons zum Einbinden auf Webseiten, bestand in meinen Augen die Gefahr, dass mein Facebook Account mich auf alle möglichen und unmöglichen Seiten verfolgt. Habe ich ein Interesse daran, dass Facebook weiß wohin ich allgemein surfe? In meinen Augen nicht. Meine Privatsphäre ist mir wichtig.
Mein technisches Problem: zwar ist es relativ leicht, das ausführen von Javascript von Facebook-URLs zu verhindern, allerdings kommt einem das dann in die Quere, wenn man Facebook.com selbst ansurfen will. Für dieses Problem habe ich jetzt zwei Lösungen gefunden:
“Block Sites from Using Your Facebook Login”
Die von mir bevorzugte Variante (Details auch hier) möchte ich hier einmal vorstellen. ![]()
Zutaten:
* Firefox Browser
* NoScript Plugin (genauer gesagt, dessen Application Boundaries Enforcer (ABE))
Zubereitung: ![]()
1. Die Einstellungen des NoScript Moduls öffnen und das Tab Erweitert anwählen
2. Die Einstellungen für ABE aufrufen und den ABE (Application Boundaries Enforcer) aktivieren über das Häkchen
3. Nun den Regelsatz USER anwählen, und rechts unten auf Bearbeiten klicken
4. Die Datei mit dem/einem Editor öffnen, und folgendes eingeben:
Site facebook.com *.facebook.com
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
DenySite facebook.net *.facebook.net
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
DenySite fbcdn.com *.fbcdn.net
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
DenySite fbcdn.net *.fbcdn.net
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
Deny
5. Nach der Aktion sollte das so aussehen, und funktionieren:

Auch die “LIKE” Buttons von Facebook, die sich ja im Moment überall wie die Pest verbreiten, werden damit nicht mehr angezeigt.
6. (Optional) Wen (wie mich) die ständigen Popups über die Filterungen durch das ABE System stören, kann Meldungen zu ABE im Tab Benachrichtigungen einfach ausschalten. Voilá.
P.S.: Wenn ihr diese Anleitung nützlich findet, habt keine Hemmungen sie weiterzureichen und zu kopieren. Namensnennung, Lizenzen etc. sind egal, dieser Artikel ist frei wie Sonnenschein.
Kritik, Fehler und Anregungen einfach in die Kommentare posten. Danke.
Neue Privatsphäreeinstellungen *freu*
…
Mit den neuen Privatsphäre-Einstellungen reagiert Facebook auf die Kritik und den Vertrauensverlust durch verschiedene Fehler, komplexe Nutzungsbestimmungen und Datenschutzeinstellungen, die unerlaubte Weitergabe persönlicher Daten und den freizügigen Umgang mit den Daten seiner Nutzer. Zuckerberg hatte sich erst spät dazu zu Wort gemeldet, sich nur auf die Kritik an den Privatsphäre-Einstellungen bezogen und lediglich zugegeben, man sei vielleicht etwas voreilig gewesen.
…
Restriktive Einstellungen sollen sogar auf kommende Features übernommen werden.
http://www.golem.de/1005/75376.html
Nachtrag:
Facebook, MySpace und andere Social Networks haben nach Angaben des Wall Street Journal Daten an Werbevermarkter wie Googles DoubleClic k und Yahoos Right Media geschickt, die Rückschlüsse auf einzelne Nutzer und persönliche Details zuließen. Dabei hatten sie zuvor immer beteuert, dass solche Daten nicht weitergereicht würden. Nachdem sich die Zeitung an Facebook und MySpace gewandt hatte, haben diese laut dem Bericht Besserung versprochen. Facebook habe die betreffende Software bereits geändert.
http://www.golem.de/1005/75269.html
Zum einen sollte man Facebook überhaupt keinen Zugriff auf seinen Skype/Email-Account geben, weil die die Daten nie wieder (Annahme von mir) löschen.
Wenn man es aber doch tut, so überträgt Facebook das Passwort nochnichteinmal verschlüsselt.
Das bedeutet, dass jeder noch so große Trottel in der gleichen Kollisionsdomäne (Auch jeder auf dem Weg von dir zu Facebook)
im häufigsten Fall unverschlüsseltes WLAN die Passwörter mitlesen kann.
Danke @Facebook
Stellt sich die Frage, wie viele dieser Passwörter Google-Streetview wohl mitgeschnitten hat …
Hihihi …
Geschieht euch Adressbuch-Freigebern recht! (ein bisschen zumindest)
http://www.golem.de/1005/75269.html
Update:
Mit Video auf Youtube
http://www.netzpolitik.org/2010/monitor-im-visier-von-facebook/
Fehler scheint gefixt