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und Materialien:

Ein Schuh für Schäuble

Erweiterung: Google Alarmmelder

Mittwoch, 11. August 2010 von Benjamin

Schlägt Alarm wenn Inhalte von Google geladen werden.

http://jamiedubs.com/googlealarm/

Get notified when Google is monitoring your web browsing

The Google Alarm Firefox addon visually & audibly alerts you when your personal information is being sent to Google servers.

Even outside Gmail and YouTube you are constantly sending information to Google through their vast network of tracking bugs: Google Analytics, Google AdSense, YouTube embeds, API calls.. all of this data be used to monitor & track your personal web browsing habits.

Google Alarm shows notifications, plays sound effects and keeps running stats about the % of websites you’ve visit with Google bugs present. Stay alert – install Google Alarm today.

Google Alarm from Jamie Dubs on Vimeo.

SWIFT-Abkommen in Kraft getreten

Sonntag, 01. August 2010 von Benjamin

Die USA erhalten rückwirkenden Zugriff auf die EU-Finanztransaktionsdaten ins nicht EU-Ausland:

Das umstrittene SWIFT-Abkommen über die Weitergabe von Bankkundendaten an die USA ist am Sonntag in Kraft getreten. Der internationale Vertrag zwischen der EU und den USA erlaubt US-Geheimdiensten, bei der Fahndung nach internationalen Terroristen auch Überweisungen von europäischen Bankkunden zu prüfen.

Betroffen sind Geldtransfers ins Nicht-EU-Ausland, keine innereuropäischen Überweisungen. Auf diese Weise wollen die Fahnder die Finanzquellen von Terrornetzwerken aufdecken.

http://futurezone.orf.at/stories/1655626/

Verfassungsbeschwerde gegen Volkszählung

Sonntag, 18. Juli 2010 von Moritz

Ein Artikel der über den derzeitigen Stand informiert:

Karlsruhe – Eine von mehr als 13 000 Bürgern unterstützte Verfassungsbeschwerde gegen die Volkszählung im Jahr 2011 ist beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht worden. Persönliche Daten aller in Deutschland lebenden Menschen würden im nächsten Jahr “in einer neuen großen Adress- und Gebäudedatenbank zusammengeführt”, kritisierte der klagende Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung aus Bürgerrechtlern und Datenschützern am Freitag in Karlsruhe. Dazu würden die bereits vorrätigen Daten von Einwohnermeldeämtern und Bundesagentur für Arbeit “zweckentfremdet”. Dadurch werde das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt.

Ganzer Artikel auf welt.de.

Boykott von DE-Mail

Donnerstag, 15. Juli 2010 von Benjamin

Warum man die DE-Mail aus Datenschutzgründen boykottieren sollte: Boykottiert das gläserne De-Mail!

1. Vor der Einrichtung eines De-Mail-Briefkastens muss man sich identifizieren, was bei einem normalen Briefkasten, bei dem Versand von Briefen oder bei sonstigen E-Mail-Konten nicht erforderlich ist. Nur anonyme Kommunikation ist aber sicher vor vor missbräuchlicher Aufdeckung.

2. Aufgrund der Architektur von De-Mail fließen alle Daten und Kontakte auf die Person rückführbar an einer zentralen Stelle zusammen; die Verwendung mehrerer, nicht in Verbindung zu bringender Identitäten ist nicht möglich.

3. Die hinterlegten persönlichen Daten des Nutzers sind für eine Vielzahl von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten ohne richterliche Anordnung anforderbar (§ 113 TKG), die Identität hinter einer De-Mail-Adresse ist für über 1.000 Behörden in einem Onlineverfahren abrufbar (§ 112 TKG), in dem täglich 12.000 Zugriffe auf Kundendaten erfolgen.

4. Der De-Mail-Gesetzentwurf sieht in § 16 sogar die Namhaftmachung des Postfachinhabers auf Anfrage Privater vor – für die Post oder einen E-Mail-Anbieter wäre eine solche Auskunft eine schwerwiegende Verletzung des Datenschutzes.

5. Eine Vorratsspeicherung der Verbindungsdaten jeder De-Mail (vgl. § 100 TKG) schließt der Gesetzentwurf nicht aus.

6. Kennung und Passwort zu einem De-Mail-Postfach sind auf Anforderung einer Strafverfolgungsbehörde, einer Polizeibehörde, des Bundesamts für Verfassungsschutz, des Bundesnachrichtendienstes oder des Militärischen Abschirmdienstes ohne richterliche Anordnung herauszugeben (§ 113 TKG). Die im De-Mail-Postfach liegenden Dokumente und Informationen sind damit weit weniger geschützt als Papierdokumente oder Briefe in der eigenen Wohnung. Das Recht zur Passwortabfrage besteht zwar bei allen E-Mail-Konten. Normalerweise kann man sich aber mit anonymen Postfächern, multiplen Identitäten und ausländischen Konten vor Zugriffen schützen, was bei De-Mail nicht möglich ist.

7. Obwohl die Beantragung einer De-Mail-Adresse freiwillig sein soll, werden Behörden und Unternehmen, die ihre Leistungen bisher anonym oder ohne Überprüfung der Kundenangaben angeboten haben, faktisch schrittweise eine personengebundene und identitätsgeprüfte E-Mail-Adresse zur Voraussetzung des Angebots ihrer Leistungen machen. Ziel des Vorhabens ist dem Bundesinnenministerium zufolge ausdrücklich, „die nicht-anonyme und sichere elektronische Kommunikation zum Normalfall“ zu machen. Die eindeutige Identifizierung im Internet kann beispielsweise zum Ausschluss bestimmter Personen genutzt werden, etwa wegen angeblich mangelnder Bonität oder auch nur wegen Missliebigkeit oder Kritik am Unternehmen.

Die sieben Punkte sind CC-BY daten-speicherung.de.

Facebooks like Button und der Datenschutz

Dienstag, 13. Juli 2010 von Benjamin

Artikel zum “Gefällt-mir-”Button von Facebook

Facebook Social Plugins einbinden – Vorsicht Datenschutz

Bewertungen und Social Plugins im Allgemeinen sowie der “Gefällt-mir-”Button von Facebook im Besonderen sind bei Blogbetreibern äußerst beliebt. Aber Vorsicht:  Webseitenbetreiber müssen ihre Nutzer über den Einsatz der Plugins in den Datenschutzhinweisen informieren. Dieser Gastbeitrag von Rechtsanwalt Dr. Thomas Helbing erläutert, worauf Sie achten müssen.

http://www.drweb.de/magazin/facebook-social-plugins-einbinden-vorsicht-datenschutz/#more

Wer kontrolliert die Überwacher?

Freitag, 09. Juli 2010 von Moritz

Sehr guter Artikel (CC) mit dem Thema:
Überwachung der Alaunstraße in Dresden

Vor mehr als zwei Jahren hatte die Dresdner Polizei auf der Alaunstraße gegen den Willen vieler Bewohnerinnen und Bewohner des Szeneviertels an der Hausfassade eines Wohn- und Geschäftshauses eine 85.000 Euro teure Überwachungsanlage installiert. Damit kann ein vor allem an den warmen Sommerwochenenden großer Anziehungspunkt für junge Menschen von der Polizei rund um die Uhr überwacht werden. Doch wer überprüft eigentlich bei Kameras an öffentlichen Plätzen die Einhaltung der Datenschutzregeln, wenn wie im Fall der Dresdner Kamera offenbar seit Beginn Grundrechte mit den Füßen getreten werden? [...]
Die Frage die sich nicht nur an diesem Beispiel stellt ist, wer eigentlich für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen bei Kameras zur Überwachung des öffentlichen Raums verantwortlich ist und wie es möglich sein kann, dass die Dresdner Polizei offenbar seit der Installation der Kamera im Januar 2008 die Möglichkeit hat, gegen das Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung zu verstoßen.

Der Artikel ist noch ein bisschen länger (weiter lesen!):
http://de.indymedia.org/2010/07/285809.shtml

Facebook drohen 300.000 Euro Bußgeld

Donnerstag, 08. Juli 2010 von Benjamin

Warum nur 300 000€ ?

http://futurezone.orf.at/stories/1652990/

Die Hamburger Datenschutzbehörde leitet ein Bußgeldverfahren gegen Facebook ein. Denn die “Friend Finder”-Funktion des Sozialen Netzwerks verstößt gegen das deutsche Datenschutzrecht. Facebook drohen nun bis zu 300.000 Euro Bußgeld.

Abgleich von Mail-Adressen

Der Social-Network-Dienst bietet über “Friend Finder” seinen Mitgliedern an, alle E-Mail-Kontakte an Facebook zu übertragen, um somit Freunde auf Facebook schneller ausfindig machen zu können. Damit weiß Facebook nicht nur, welche E-Mail-Kontakte das Mitglied pflegt. Es kann auch im Umkehrschluss herausfinden, über welche Facebook-Kontakte Nichtmitglieder verfügen.

http://futurezone.orf.at/stories/1652990/

ELENA, verdammt bist du teuer!

Dienstag, 06. Juli 2010 von Moritz

Die Bundesregierung will prüfen, ob die Einführung des elektronischen Einkommensnachweises (ELENA) ausgesetzt werden kann. Dies berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf ein Interview mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). Sein Ministerium ist zusammen mit dem Spitzenverband der deutschen Krankenkassen der Auftraggeber des ELENA-Projektes.

Angesichts der Belastung der öffentlichen Haushalte und der Suche nach weiteren Möglichkeiten, Ausgaben zu verringern, soll ein Moratorium verhängt werden und ELENA auf den Prüfstand kommen, erklärte Brüderle der Wirtschaftszeitung. Zu klären seien die genauen Kosten und vor allem der Nutzen des Verfahrens.

Danke FDP, jetzt müsst ihr nur noch auf die Kosten der Nutzung von Atomkraft und Kohlekraft schauen, von ein paar Reichen Steuern kassieren und schwupp könnt ihr die Hoteliers besser unterstützen (psst: aber da war auch noch was mit Bildung und Umwelt). Den ganzen ELENA-Artikel gibts auf heise.de, die ganzen FDP-Wähler gibts demnächst auf 2 Seiten ausgedruckt, so viele sind das ja nicht mehr (5 %, wenn Sonntag Wahlen wären).

AKTUALISIERUNG / Artikel auf foebud.org:

“Brüderle will Datensammler stoppen” lautet eine Meldung, die am heutigen Montag in den Medien kursiert, “Wirtschaftsminister legt ELENA-Datenbank auf Eis‎” eine andere. Einzige Quelle dieser und vieler ähnlicher Berichte ist ein Interview des Handelsblattes vom 5.7.2010 mit dem Wirtschaftsminister. Darin heißt es zum Thema ELENA lediglich “‘Wir müssen verschärft über ein Moratorium nachdenken’, sagte Brüderle”.

Unverständlich, wie die Presse aus dieser unverbindlichen Absichtserklärung eines Ministers, über eine Überprüfung nachzudenken, den festen Plan machen kann, eine Überprüfung durchzuführen, oder gar die Datenspeicherung zu stoppen. FoeBuD wollte es genau wissen, doch im Wirtschaftsministerium war niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Fakt ist: Bisher gibt es keine konkreten Pläne der Regierung, ELENA zu überprüfen, es gibt erst recht keine Pläne, ELENA zu stoppen. Und so gibt es auch für die Gegner dieser Vorratsdatenspeicherung von Arbeitnehmerdaten keinen Grund, sich von dieser Vernebelungstaktik täuschen zu lassen. Der Protest gegen ELENA wird weitergehen, bis das Gesetz aufgehoben wird.

Studie: Bei Schnäppchen hört Wunsch nach Datenschutz auf

Montag, 05. Juli 2010 von Benjamin

Oh Hybris unserer Gesellschaft…

In einer Feldstudie von Wissenschaftlern der TU Berlin und der University of Cambridge in England wurde das Einkaufsverhalten im Bezug zum Datenschutz getestet.

Studierende der TU Berlin sollten bei Amazon eine DVD kaufen.

Um nur einen Euro zu sparen gaben 90 Prozent der Probanden sogar ihr Einkommen wahrheitsgemäß an – obwohl sie flunkern konnten

Hybris weil:

75 Prozent der Probanden erklärten, sie legten Wert auf Datenschutz. Sogar 95 Prozent erachteten den Schutz ihrer Privatsphäre als elementar.

http://www.teltarif.de/datenschutz-privatsphaere-schnaeppchen-amazon-tu-berlin-cambridge/news/39309.html

HowTo: Daten sicher schützen

Samstag, 03. Juli 2010 von Benjamin

Wie verhindert Mann oder Frau, dass jemand anderes auf die privaten Daten auf der Festplatte zugreifen kann?

Truecrypt benutzen:
Anscheinend verzweifelt daran sogar das FBI:
http://derstandard.at/1277336831638/FBI-beisst-sich-an-verschluesselten-Festplatten-die-Zaehne-aus

Ist natürlich keine Garantie, da der Fall ihnen vllt. nicht wichtig genug war, oder sie Gegner in Sicherheit wiegen wollen …
Jedoch sollte die Paranoide Einstellung keine Möglichkeit des Knackens mehr liefern.
Sicheres Passwort natürlich vorausgesetzt !

Anleitung: http://www.fixmbr.de/truecrypt-anleitung/

oder einfach ein komisches Kabel benutzen:

Sicherheit eigentlich 0% aber funktioniert natürlich nur dank Dummheit
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/06/25/kein-anschluss/

 

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