Westerwelle oder einer seiner Schuhputzer Bediensteten kann oder will nicht richtig rechnen, denn:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32350/1.html
Westerwelle hatte behauptet – und daran seinen Zündstoff angebracht, an den sich dann viele gehängt hatten:
Wer kellnert, verheiratet ist und zwei Kinder hat, bekommt im Schnitt 109 Euro weniger im Monat, als wenn er oder sie Hartz IV bezöge. Diese Leichtfertigkeit im Umgang mit dem Leistungsgedanken besorgt mich zutiefst. Die Missachtung der Mitte hat System, und sie ist brandgefährlich. Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.
In Wirklichkeit, sofern die Informationen zutreffen, würde Westerwelles berufstätige Kellnerin “bei regulärer Inanspruchnahme von Wohngeld und Kinderzuschlag monatlich 456 Euro mehr zur Verfügung (haben) als ein vergleichbares erwerbsloses Paar”. Es würde sich also um einen Unterschied von 550 Euro hin oder her handeln, also um keinen kleinen Rechenfehler.
Update:
Der Bildblog erklärt das Ganze genauer
http://www.bildblog.de/17529/der-endlich-gefallene-hartz-iv-groschen
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